Nachdem ich letztes Jahr nach meinem Sieg beim UpInTheAir Wettbewerb von VeeR im Anschluss Zeit damit verbrachte, auf Reisen in 360° bzw. 180° zu fotografieren und zu filmen und weitere Praxiserfahrung gewann, wurde ich Anfang diesen Jahres zu einem Aufenthalt in der wunderschönen norditalienischen Kleinstadt Montagnana eingeladen, die nur unweit entfernt von den Tourismushotspots Venedig, Verona, Padua, Mantua und Vicenza liegt. Was Montagnana heute jedoch von seinen berühmten Nachbarn unterscheidet, ist die nicht ganz so bekannte Tatsache, dass es die einzige Stadt in Italien ist, deren mittelalterliche Stadtmauer ohne Rekonstruktion erhalten geblieben ist.

Sinn und Zweck der Reise

Zweck der Einladung im Rahmen einer Bloggertour war es, dass ich ein paar Tage in der Gegend verbringe und Montagnana aus neuen Perspektiven darstelle. Dieses Ziel ergab sich für mich persönlich aus zwei Voraussetzungen: Zum einen gewann ich 2010 bei einem Wettbewerb der Firma B&H PhotoVideo in New York mit meiner Fotoserie, die den New Yorker Bahnhof Grand Central aus ungewohnten Perspektiven darstellte. Zum anderen gewann ich letztes Jahr den Wettbewerb von VeeR, indem ich Geschichten zu mittelalterlichen Burgen in Mittelhessen erzählte und diese aus ungewohnten Perspektiven präsentierte. Mein Spiel mit der Perspektive traf nun also auf Montagnana, eine Stadt mit einer der best erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauern in Europa. Die oben angeführten Tourismushotspots waren einst mächtige Städte und gaben Montagnana jeden erdenklichen Grund, eine starke Stadtmauer zu haben.

Reisevorbereitung

Bereits kurz nach meiner Einladung begann ich damit, mich auf den Besuch vorzubereiten. Im Rahmen der Recherche kontaktierte ich den chinesischen Kamerahersteller Kandao VR. Deren Team beantwortete zwar zügig meine Anfrage, war gleichzeitig jedoch fasziniert von der bevorstehenden Reise und dem Ort und fragte, ob ein Sponsoring möglich sei. In der Folge vermittelte ich zwischen der Firma Kandao VR und dem Veranstalter in Montagnana und stellte den Direktkontakt her. Kandao sponserte schließlich vorab zwei Kameras für weitere Blogger und ich erklärte mich einverstanden, vor Ort als Ansprechpartner bzw. erfahrener Nutzer der Kamera zur Verfügung zu stehen.

Ankunft in Montagnana

Geplant war meine Ankunft in Montagnana am frühen Morgen des 5. April. Aus persönlichen Gründen musste meine Anreise jedoch später stattfinden als ursprünglich geplant und ich hatte leider nur den Nachmittag des 5. Zur Verfügung. Am Samstag, den 6. April  fand die geplante Bloggertour statt und aufgrund der verspäteten Anreise verlängerte ich entsprechend den Aufenthalt in Montagnana in den Sonntagnachmittag hinein. Nachdem ich also am 5. April ankam, machte ich kurz nach Erreichen der Stadtgrenze Halt am Friedhof, der eine bemerkenswerte Fassade und einen mit Kolonnaden versehenen Rundweg hat.

Aufenthalt in Villa Fava

Während meines Verweilens in Montagnana habe ich in der Villa Fava im benachbarten San Fidenzio gewohnt, die kostenfreies WLAN bietet. Einst diente die wunderschöne Villa als Sommerresidenz eines Adligen namens Fava aus der Toskana und die volle Pracht ist bereits ersichtlich, wenn man entlang der Baumallee zur Villa fährt.


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Das Verdin Zimmer der Villa Fava war ausgestattet mit einem Schreibtisch und einem Flachbild-TV. Es verfügte zudem über ein eigenes Bad mit einem Bidet, kostenfreien Pflegeprodukten und einem Haartrockner. Frühstück war nicht inbegriffen, aber dies stellte kein Problem dar, da es in Montagnana mehrere Bäckereien gibt. Anfang April spielt es noch keine wichtige Rolle, aber für Sommergäste ist es vielleicht wichtig zu wissen, dass die Zimmer über eine Klimaanlage verfügen. Die Villa bietet kostenlose Parkplätze und als schönes Feature einen Büchertausch, d.h. man kann sich ein Buch ausleihen oder mitnehmen, wenn man im Gegenzug ein eigenes Buch vor Ort lässt. Nur unweit entfernt von der Villa befindet sich eine Pizzeria, die bequem zu Fuß erreicht werden kann.
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Der erste Abend in Montagnana

Nach dem Checkin in Villa Fava und dem ersten obligatorischen Cappuccino erkundete ich auf dem Segway Ninebot MiniPro die Innenstadt und traf mich ein erstes Mal mit dem Veranstalter bevor ich schließlich neue Features der Kandao QooCam vor dem ansehnlichen Hintergrund der montagnanesischen Stadtmauer testete.
Rabbithole Smartclip von Kandao QooCam.
Fake Dronie Smartclip, aufgenommen mit der Kandao QooCam entlang der Stadtmauer von Montagnana.
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